Wir vom Casa Vento Team sind nicht ohne Grund nach Madeira gezogen.
Diese atemberaubende Insel bietet einige der spektakulärsten
Wasserfälle, die man sich vorstellen kann - und sie warten nur darauf, von
Abenteurern und Naturliebhabern entdeckt zu werden. Ob hoch oben in schroffen Felsen oder versteckt
in dichten Lorbeerwäldern - die Vielfalt ist einfach beeindruckend.
In den letzten Jahren, seit unserem Umzug im Januar 2020, haben wir viele dieser Naturwunder erkundet.
Manche sind uns durch ihre Größe und Kraft in Erinnerung geblieben, andere durch ihre Idylle und
den Zauber, den sie ausstrahlen. Einige dieser Wasserfälle hat vor uns noch nie ein Mensch
gesehen, denn sie versteckten sich in bisher unbegangenen Schluchten.
Aus den zahlreichen Schönheiten, die wir bislang entdeckt haben, haben wir unsere persönliche
Top 5 zusammengestellt. Natürlich ist diese Auswahl subjektiv - jeder erlebt
diese Orte auf seine eigene Weise. Wenn Sie eine andere Lieblingsliste haben oder einen Wasserfall
für unverzichtbar für unsere Die Besten Liste halten, der hier nicht
genannt wird, freuen wir uns über Ihre Empfehlungen per Mail.
Eines steht jedoch fest: Jeder Wasserfall auf dieser Best Of Liste ist ein spektakuläres
Highlight, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Egal, ob Sie Action, Entspannung oder puren Naturgenuss
suchen - diese Naturwunder Spots werden Sie begeistern und Ihnen unvergessliche Momente bescheren.
Hier nun unsere Bestenauswahl Wasserfall in Madeira.
Auf Wunsch organisiert Casa Vento einen Besuch zu einem oder mehreren.
Wasserfälle sind nicht nur wunderschön anzusehen, sondern auch ein beeindruckendes
Beispiel für die Dynamik und Kraft der Natur.
Ein Wasserfall entsteht durch die Kombination von geologischen Unterschieden im Gestein, der erosiven
Kraft des Wassers und langfristigen natürlichen Prozessen. Über Tausende von Jahren formt
das Wasser eine Kante, über die es spektakulär in die Tiefe stürzt, während es
gleichzeitig den Fels weiter abbaut und den Wasserfall flussaufwärts wandern lässt.
Wasserfälle entstehen oft an Stellen, an denen verschiedene Gesteinsarten aufeinandertreffen, die unterschiedlich hart oder widerstandsfähig gegen Erosion sind. Hartes Gestein, wie Granit oder Basalt, ist widerstandsfähiger, während weicheres Gestein, wie Sandstein oder Schiefer, schneller abgetragen wird. Wenn ein Fluss oder Bach über diese Schichtung fließt, erodiert das Wasser das weichere Gestein schneller, während das härtere Gestein stehen bleibt. Dadurch bildet sich eine Kante, über die das Wasser in die Tiefe stürzt - der Beginn eines Wasserfalls.
Das fließende Wasser trägt kontinuierlich Material aus dem Untergrund ab. Besonders wenn das Wasser schnell fließt oder Sedimente mit sich führt, wirkt es wie Schleifpapier, das den Fels weiter abbaut. Mit der Zeit vertieft sich der Bereich unterhalb des Wasserfalls, da das Wasser beim Aufprall eine Art Tropfsteinhöhle oder einen großen Kessel formt. Diese Erosion lässt die Kante des Wasserfalls nach und nach zurückweichen.
Da das Wasser ständig am Felsen arbeitet, wandert der Wasserfall im Laufe von Jahrtausenden flussaufwärts. Dieser Prozess wird als Retrogression bezeichnet. Der Wasserfall frisst sich dabei immer tiefer in das Tal hinein, bis er möglicherweise ganz verschwindet oder zu einem sanften Flusslauf wird.
Manchmal spielen plötzliche geologische Ereignisse eine Rolle bei der Entstehung eines Wasserfalls. Erdbeben, Vulkanausbrüche oder Erdrutsche können den Verlauf eines Flusses abrupt ändern und so eine neue Kante oder Klippe schaffen, über die das Wasser stürzt. Auch Gletscherbewegungen in der Vergangenheit haben viele Wasserfälle weltweit geformt, indem sie Täler und Schluchten geschaffen haben.
Die Vegetation kann ebenfalls zur Entwicklung eines Wasserfalls beitragen. Pflanzenwurzeln stabilisieren manchmal den harten Fels, während sie gleichzeitig das weichere Gestein lockern. Zudem kann der Niederschlag durch Bäume und Pflanzen den Wasserfluss verstärken, was die Erosion beschleunigt.